„Der Ohrenmensch ist ein Symbol für Frieden und Völkerverständigung.
Er beschreibt die Wandlung des Menschen vom animalischen Wesen hin zu einem gerechten, friedliebenden, fürsorglichen und liebenden Menschen, vollzogen durch das Hören der Geschichte.

Durch das Hören leitet der Ohrenmensch eine Veränderung zum Guten ein. Es entsteht ein neuer, ein erneuerter Mensch – ein Mensch, der sein animalisches Wesen verliert und in der Lage ist, gerecht, friedliebend, fürsorglich und liebend zu sein.
Maßgeblich für diesen Veränderungsprozess ist zunächst das Ohr – das beim Ohrenmensch an die Stelle des Kopfes tritt. Durch das Hin-hören und Zu-hören verändert sich auch das Herz. Aus dem steinernen Herz wird ein fleischliches, ein fühlendes Herz.
Diese neue Art des Denkens seines Herzens schließt auch ein neues Sehen mit ein. Der erneuerte Mensch lässt keine Kriege mehr zu. Er wird Schwerter zu Pflugscharen schmieden“
Künstler Horst Perlick

Im Bad Hersfelder Stiftsbezirk wurden Büsten von fünf Königen enthüllt, die die Stadt Bad Hersfeld und das Kloster während ihrer Regentschaft besuchten. Karl der Große, Konrad I., Heinrich III., Heinrich IV. und Konrad III. wachen, aus Fiberglas nach zeitgenössischen Münzen gestaltet, in strahlendem Weiß nun in der Bad Hersfelder Innenstadt. Sie alle sind auf dem Landweg über den VIA REGIA-Korridor in die Stadt gekommen und tragen an den Sockeln Schilder, die auf diesen Zusammenhang hinweisen

Eine große Freude für meine Heimatstadt Bad Hersfeld arbeiten zu dürfen, mit einer ganz besonderen Herausforderung Könige und Kaiser zu produzieren von denen man auch nach sehr langer Recherche nicht viel zu sehen bekommt. Alte Münzen, im besten Fall paar Gemälde. Nach jeder Menge neu gewonnenes geschichtliches Wissen ist es uns gelungen Bad Hersfeld an der Via Regia einen festen Platz zu etablieren.

Mehr darüber :  VIA REGIA Königsstatuen in Bad Hersfeld

 

Eine Erfolgsgeschichte geht in die nächste Runde. Das Leineweberdenkmal – Wahrzeichen Bielefelds – wird im Jahr 2009 einhundert Jahre alt. Ein Grund mehr anlässlich dieses runden Jubiläums das Event Leinart 2009 in die 3. Runde zu schicken. Eine Kommunikation der Region mit Besuchern und Betrachtern, gleichzeitig ein Stück Wirtschaftsförderung für die Region und den Einzelhandel. Bei dieser Veranstaltung gilt es zu beweisen, dass künstlerisch gestaltete „Leineweber-Imitationen” aus Fiberglas mit Augenzwinkern wahrgenommen werden und sich gleichzeitig als Kunstobjekt während der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des Leineweberdenkmals im Altstädter Park präsentieren.
Was für die Städte Berlin die „Berliner Bären“, für Zürich die „Kühe“, für München der “Löwe”, war bereits für Bielefeld 2003 und 2006 die „Leinart Parade” mit inzwischen 125 Exponaten. Aller guten Dinge sind drei! Wir freuen uns auch diesmal die Stadt Bielefeld unterstützen zu dürfen und bedanken und für das erneut entgegengebrachte Vertrauen.

 

 

 

Im Jahr 2009 jährt sich die Varusschlacht, auch bekannt als Schlacht im Teutoburger Wald, zum 2000 Mal. Für die Stadt Detmold, die Region Lippe und das “land des hermann” ein guter Grund, sich der Geschichte um Arminius und Varus mit zahlreichen Veranstaltungen, Aktionen und Ausstellungen zu widmen. Das kulturelle Leben einer Stadt bestimmt heute immer stärker die Attraktivität insgesamt, wie es schon vor Jahrhunderten ganz selbstverständlich war. Die Stadt Detmold und die Region Lippe haben mit dem Event „hermann on tour 2009“ die besten Voraussetzungen, um auch in diesem Bereich die Tradition aufzugreifen. Der Vielseitigkeit kleiner wie großer kultureller Ereignisse sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ein großes Ereignis haben sich die Veranstalter mit dem Event „hermann on tour” im Mai 2009 auf ihre Fahnen geschrieben.  Eine Kommunikation der Region mit Besuchern und Betrachtern. Gleichzeitig ein Stück Wirtschaftsförderung für die Region und den Einzelhandel. Bei diesem Event gilt es zu beweisen, dass künstlerisch gestaltete „hermann-Immitationen”, aus Fiberglas über mehrere Wochen mit Augenzwinkern wahrgenommen werden und sich gleichzeitig als Kunstobjekt während der Feierlichkeiten zum 2000-jährigen Jubiläum der Varusschlacht präsentieren. Was für die Städte Berlin die „Berliner Bären“, für Zürich die „Kühe“, für Bielefeld die „Leinart Parade” und für München der “Löwe”, ist für die Stadt Detmold und die Region Lippe das Event „hermann on tour 2009”.

Das Thema „Sau“ ist mit Niedersächsischen Springe tief verwurzelt. Das alte Jagdschloss und jetzige Forstamt mit seinem Saupark , einem großen Waldgebiet, dass mit einer 16,3 km langen und zwei Meter hohen Mauer umgeben ist und früher schon bevorzugtes Jagdrevier der Hannoverschen Könige und des Kaisers war, prägt die Stadt. „Auf der Hand lag also das diese Borstenträge auch die Imageträger der Stadt werden müssen“, so die Stadtmanagerin Anike Fritz, die unter dem Motto -Springe Saustark- dieses bunte Event startete.  38 weiße Rohling Skulpturen wurden an Firmen und Vereine verkauft, bunt gestaltet schmücken sie bis heute das Stadtbild und heißen die Besucher willkommen.

 

Mit der 800-Jahr-Feier präsentiert sich Bielefeld als junge, moderne Großstadt mit Zukunft und blickt gleichzeitig zurück auf seine bewegte Vergangenheit.

Hier setzt das Meilenstein- Projekt an: Als monumentale Zeitzeugen geben die Meilensteine Einblicke
in die Geschichte der Stadt. Unternehmen, Vereine, Einrichtungen, aber auch Privatpersonen, die sich mit der Stadt Bielefeld und einem bestimmten Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert (z.B. Gründungsjahr, Jubiläum, Geburtstag usw.) identifizieren, hatten eine Gelegenheit ihren eigenen, ganz persönlichen Meilenstein zu erwerben.

Jeder Meilenstein ist ein Unikat in Sandsteinoptik, versehen mit der Gravur einer bestimmten, gewünschten Jahreszahl, Das Plexiglasschild und Abstandhaltern beschriftet ca. 6 historischen Ereignisse des gravierten Jahres, Vita des Besitzers und Grund des Meilenstein-Erwerbs.  Zu jedem Exponat gehört eine Urkunde, die den Stein als Unikat ausweist

ist der Verein zur Unterstützung sozialer Projekte in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Als Wappentier genießt der Löwe eine große Verbreitung. Auch im Wappen Baden-Württembergs und der Stadt Mannheim trifft man ihn an. Er ist ein Symbol für Stärke und Kraft. Als Anführer sorgt er für den Schutz seiner Artgenossen und verteidigt ihr Revier. Deshalb wurde er zum Logo und Namen des Mannheimer Vereins, der sich hauptsächlich für die Unterstützung benachteiligter und kranker Kinder einsetzt.

Um den Mannheimern diesen Verein näher zu bringen und gleichzeitig Spendengelder zu erwirtschaften, wurde die Aktion Löwen ziehen durch Mannheim ins Leben gerufen. Dabei verwandeln Künstler aus der Region kleine Löwenplastiken in einzigartige Kunstobjekte. Für diese Entwurfs-Löwen übernehmen Geschäftsleute Patenschaften und finanzieren dann die Übertragung auf lebensgroße Plastiken, die das Stadtbild Mannheims verschönert haben.

Auf einen Punkt gebracht: Künstler werden kreativ, Mannheim wird attraktiv und mit dem Erlös können zwei soziale städtische Einrichtungen unterstützt werden. Denn zu einem Drittel geht der Reinerlös an den Verein Rheumels (Verein zur Unterstützung rheumakranker Kinder und ihrer Familien) und zu zwei Drittel an den Internationalen Mädchentreff Jungbusch, um hier gefährdeten Mädchen mit Migrationshintergrund eine Anlaufstelle und die Möglichkeit einer geförderten, schulischen Ausbildung zu geben.

 

 

Löwen werden versteigert…     Mannheimer Skulpturen dienen gutem Zweck.

In dieser Aktion wurden Kunst und Soziales verbunden.  Mehr als 30 regionale Künstler erklärten sich bereit, eine 30 Zentimeter große Löwenplastik zu gestalten und zur Verfügung zu stellen. Einige Künstler ließen sich von der Aufgabe so sehr inspirieren, dass sie gleich mehrere Löwen bemalten, so dass über 50 kleine Kunstobjekte entstanden.

Neben den kleinen wurden auch lebensgroße Löwen-Exemplare hergestellt, die von Firmen und Institutionen wie dem Planetarium und dem Landesmuseum erworben wurden und dort den Eingangsbereich zieren. Das Henrys Auktionshaus aus Mutterstadt führte im Dorint Kongresshotel die Versteigerung durch.  Auch ein lebensgroßer „Promi-Löwe“, auf dem das Dorint-Hotel am Rosengarten über 30 Autogramme von Prominenten gesammelt hat ist erfolgreich versteigert worden.